Quelle: http://web.de/magazine/gesundheit/psychologie/15273864-fehltage-psychischer-erkrankungen.html
Die Zahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen ist einem Langzeit-Vergleich zufolge drastisch gestiegen.
Laut dem Bundesarbeitsministerium waren es 2001 deutschlandweit noch 33,6 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage. Im Jahr 2010 waren es bereits 53,5 Millionen, wie die “Frankfurter Rundschau” (Montag) unter Berufung auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linkspartei berichtet. Der Anteil solcher Fälle an allen Arbeitsunfähigkeitstagen kletterte demnach von 6,6 auf 13,1 Prozent.
Als Gründe werden steigende Anforderungen, erhöhte Eigenverantwortung, höhere Flexibilitäts-Anforderungen und nicht-kontinuierliche Beschäftigungsverhältnisse genannt. Viele Leiharbeiter arbeiteten unter Rahmenbedingungen, “die die Gesundheit negativ beeinflussen können”.
Besonders gefährdet sind demnach Frauen: 2010 gingen rund 39 000 weibliche Beschäftigte aufgrund psychischer Erkrankungen in die Erwerbsminderungsrente. Dies entspreche fast einer Verdoppelung im Vergleich zum Jahr 2000.
Die Bundesregierung sieht laut dem Bericht keinen Bedarf für neue Gesetze gegen Stress. Es gelte zunächst, den Wissens- und Kenntnisstand zu verbreitern. Erst dann könne entschieden werden, ob man konkrete Schutzmaßnahmen vorschreiben müsse, zitiert die Zeitung aus der Antwort auf die Anfrage. Die Linken-Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann verlangt dagegen schnelles Handeln. Sie fordert eine Eindämmung von Leiharbeit und befristeten Verträgen sowie eine Anti-Stress-Verordnung.
Kommentar von Dr. Sperlich:
Die Zahlen sind tatsächlich Besorgnis erregend und nach meiner Einschätzung nur die Spitze eines Eisberges. Denn eine “Fehlzeit wegen psychischer Belastung” löst in der Regel das zugruinde liegende Problem nicht und signalisiert oft nur einen chronischen Umstand, der meist weitere Ausfälle nach sich zieht.
Was ist also zu tun? Der Ruf nach einer politsichen Regelung im Sinne einer “Ant-Stress-Verordnung” erscheint mir sehr hilflos, da Stress sehr individuell und letztlich nur durch den einzelnen bewertbar und damit abwendbar ist. Natürlich ist ein politisches Klima, das die individuelle Entfaltung unterstützt und eher weniger reglementiert, langfristig der beste Weg, doch dazu ist das Wissen und die Fähigkeit des Einzelnen Voraussetzung. Dies ist eine Bildungs- und Kulturfrage, denn Begriffe wie Nachhaltigkeit sind in unserer Leistungsgesellschaft im Zusammenhang mit dem Menschen selbst noch kaum angekommen.
Die balance academie bietet als Zusammenschluß von Ärzten und Coaches schon jetzt die Möglichkeit der gezielten Weiterentwicklung und Unterstützung. Sowohl für den engaggierten Einzelnen, als auch für Firmen und Institutionen, die nach Nachhaltigkeit streben oder die Basis für gute Zusammenarbeit födern wollen.
30. April 2012
Quelle: web.de (Dr. Regina Sailer für WEB.DE) 27.03.2012
“Die Schmerzen im Rücken oder Kopf sind quälend, ebenso die Schlaflosigkeit, der andauernde Piepton im Ohr oder das beängstigende Herzrasen. Wer Derartiges erlebt, leidet aber nicht unbedingt an einer körperlich manifesten Erkrankung. Die genannten Symptome sind typische psychosomatische Beschwerden: Signale, die die Psyche an den Körper sendet, um damit sozusagen auf seine Anliegen aufmerksam zu machen. “Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare”, meinte schon der deutsche Dichter Christian Morgenstern. Und damit hat er offenbar Recht.
Denn tatsächlich hängen Seele und körperliche Erkrankungen häufig zusammen, was schon der Begriff “Psychosomatik” ausdrückt. Er setzt sich aus den Wörtern Psyche (altgriechisch für Atem, Seele) und Soma (Körper) zusammen – geht also von einer Wechselwirkung zwischen unserer Seele und unserem Körper aus.
Wie eng beides zusammenhängt, erfahren auch Gesunde Tag für Tag. Jeder Gedanke, jedes Gefühl ist von einer körperlichen Reaktion begleitet. Oft ist diese so “leise”, dass sie kaum oder gar nicht bemerkt wird. Manchmal ist sie allerdings auch ziemlich “laut” – etwa dann, wenn wir im Straßenverkehr in eine brenzlige Situation geraten und der Körper darauf etwa mit Herzklopfen reagiert.
Aus seelischen werden körperliche Schmerzen
Im genannten Beispiel Straßenverkehr können wir den Zusammenhang zwischen Gefühl und körperlicher Reaktion meist ganz problemlos herstellen und spüren. Doch das gilt leider nicht für alle Gefühle: Die Angst, abgelehnt zu werden oder Erwartungen nicht erfüllen zu können, lassen wir weniger gerne zu. Das Gleiche gilt für das Gefühl ohnmächtiger Wut und für die Angst, verlassen oder beschämt zu werden. Die Palette “unerwünschter” Gefühle ist breit. Und jedes einzelne kann sich als körperliches Symptom bemerkbar machen, wenn es auf andere Weise nicht an die Oberfläche darf.
Natürlich sind nicht alle Erkrankungen psychosomatisch bedingt, aber dennoch kann dieses ständige “Auf-sich-aufmerksam-Machen” der Seele auf Dauer dem Körper zusetzen.
Ein Zeichen dafür, dass die Psyche bei einer Erkrankung ganz stark mitmischt, ist die Erfolglosigkeit einer herkömmlichen ärztlichen Behandlung. Wer sich dabei längerfristig nicht besser fühlt, sollte daran denken, dass seine Erkrankung – zumindest teilweise – psychosomatische Hintergründe haben könnte.
Wir glauben nicht an die Macht unserer Gefühle
Vielen Betroffenen fällt das allerdings schwer. Sie glauben nicht an die Macht der Psyche, wirklich manifeste Beschwerden auslösen zu können und ziehen es im Grunde vor, eine “richtige” Erkrankung zu haben. Besonders oft zeigt sich diese Verweigerung bei Menschen, die unter Angststörungen leiden, die mit starken körperlichen Beschwerden verbunden sind – wie etwa Herzrasen, Atembeschwerden, Schwindel oder Bluthochdruck. Oft vergehen mehrere Jahre, bis die Betroffenen eine seelisch bedingte Komponente akzeptieren können und sich an einen Psychotherapeuten wenden.
Dieses Nicht-Erkennen-Wollen ist verständlich. Die seelische Ursache für all die quälenden Symptome ist zwar vorhanden, den Betroffenen aber meist völlig unbewusst. Und das bedeutet: Der psychosomatisch erkrankte Mensch ist überzeugt davon, dass eine seelische Ursache gar nicht existiert. Er sieht und erkennt keinen Zusammenhang zwischen dem, was ihn quält, und psychischen Problemen wie Angst, Stress, Beziehungskonflikte, Mobbing oder sonstige Krisen.
Die Bereitschaft, diese psychischen Probleme zumindest nicht völlig auszuschließen, ist daher ein erster Schritt in Richtung Heilung.
Typische Beschwerden mit einem hohen psychosomatischen Anteil:
Die in der nachfolgenden Liste aufgeführten Beschwerden haben sehr häufig keine körperliche, sondern eine seelische Ursache:
Rückenschmerzen
Migräne und Spannungskopfschmerz
Schwindel
Übelkeit
Adipositas (Übergewicht)
Allergien
Darmbeschwerden und Darmgeschwüre
Atemwegsbeschwerden
Arterieller Bluthochdruck
Ohrgeräusche und Tinnitus
Herzrasen und Atemnot
Reizblase
Hautprobleme und Ekzeme
Restless Legs
Verspannungen
Panikattacken
Lust- und Interesselosigkeit
Bitte beachten Sie: Suchen Sie bei akuten Beschwerden immer einen Arzt auf. Dass etwas psychosomatisch bedingt ist, heißt nicht, dass es ungefährlich ist.”
Kommentar von Dr. Sperlich:
Dieser Artikel zeigt sehr anschaulich die wechselseitige Verbindung von Seele und Körper- eine Trennung die viele Medizinsysteme übrigens ger nicht vornehmen. Langfristig ist es das Beste für die eigene Gesundheit, dafür zu sorgen, dass keine dauerhaften Situationen von Unzufriedenheit oder Stress entstehen, die die Grundlage für vielfältige Erkrankungen sein können. Da Stress jedoch ein sehr individuelles Spektrum hat, kann man jedem Menschen nur ans Herz legen sich selbst und seine Ressourcen immer besser kennen zu lernen. Die balance academie bietet dazu, als von Ärzten gegründete Initiative, intensive Kurse und individuelle Coachings an, die die neusten Erkenntnisse von Stressforschung und Hirnbiologie praktisch umsetzen.
27. März 2012
von Dr. Sperlich:
“Vorsätzliche Besserung”, so könnte man das nennen, was sich die meisten Menschen für ein Neues Jahr vornehmen.
Es gibt das “Mehr”: Mehr Sport, mehr Zeit für sich / die Familie / den Partner
und das “Weniger”: Weniger Stress, weniger Nikoton / Alkohol.
Leider schiebt man/frau diese Vor-Sätze, wie es die Bezeichnung schon suggeriert, gerne auch “vor sich her” und macht sich damit den Weg im Neuen Jahr im wahrsten Sinn des Wortes schwer, denn alles was vor einem ist, ist auch ein Widerstand. Schiebt man/frau die Vorsätze dann irgendwann zur Seite folgt auch noch das schlechte Gewissen.
Folgender einfache 4 Schritte Plan hilft Ihnen die gewünschte Verbesserung auch wirklich umzusetzen- ganz ohne Vor-sätze und Vor-würfe.
Schritt 1:
Alles hat oder hatte seinen Sinn: Betrachten Sie eine vermeintlich schlechte Angewohnheit die sie ändern wollen nicht als Feind, sonst entsteht der angesprochene Widerstand erst recht. Überlegen Sie vielmehr die Vorteile die sie durch diese Verhaltensweise haben oder hatten. Wenn Sie z.B. Rauchen kann das konkret heißen: “Pause machen können”, “sich enstspannen” oder auch “dazu zu gehören”.
Denken Sie hierzu am besten an die Situationen, in denen Sie mit der Gewohnheit angefangen haben und das Gefühl, das bei Ihnen entsteht wenn sie daran denken. Offensichtlich sind diese Vorteile Ihnen derzeit so wichtig, dass sie die Nachteile bisher in Kauf genommen haben und das ist völlig in Ordnung! Sie dürfen und können es jetzt aber ändern und das geht wie folgt:
Schritt 2:
Vorteile behalten: Am besten in dem Sie überlegen, was sie Alternatives tun können, um die heraus gefundenen Vorteile auf einem anderen Weg zu erreichen. Wer würde schon freiwillig Vorteile aufgeben? denken Sie daran, was Ihnen auch gut tun würde. Das kann in diesem Beispiel z.B. die Zubereitung eines Tees sein, oder der Vorschlag mit einem Kollegen statt in die Raucherecke zu gehen, lieber einen kleinen Spaziergang zu machen.
Schritt 3:
Neues verdrängt Altes: Haben Sie eine gute Alternative gefunden, dann erinneren Sie sich möglichst vielfältig daran, denn die alte Handlungsweise ist recht eingefahren und Neues gerät sonst anfangs schnell in Vergessenheit. Schreiben Sie z.B. auf Ihre Zigarettenschachtel “Oder einen Tee…
” , nutzen die den Bildschirmschoner oder kaufen Sie sich eine beosnders schöne oder auffällige Teetasse. Verankern Sie das Neue Verhalten, indem Sie sich bewußt dafür selbst loben und auf den Vorteil achten (“Diese Tasse Tee hilft mir mich jetzt 5 Minuten zu entspannen”.)
Schritt 4:
Zustimmung ist leichter als Ablehnung: Waren Sie doch wieder im alten Fahrwasser und haben z.B. geraucht? Dann betrachetn Sie Ihre Gefühle. Sie brauchen sich nicht zu ärgern, denn dies würde nichts verändern, außer den Widerstand zu erhöhen. Und wer braucht mehr Widerstand in seinem Leben? Überlegen Sie besser, welche Situation Sie dazu gebracht hat und wie sie sich selbst in Zukunft genau in einer solchen Situation an Ihre persönliche Alternative erinnern können – und schreiten Sie zur Tat.
Ich wünsche Ihnen Viel Erfolg und Freude beim Finden und Umsetzen Ihrer Alternativen-
so dass aus einer “vorsätzlichen” eine “nachhaltige Verbesserung” wird-
für Ihr Gesundes Leben
Ihr
Dr. Sperlich
1. Januar 2012
Zwischen den Weihnachtseinkäufen hörte ich auch dieses Jahr immer wieder die Klage über die Konsumlastigkeit, die in unseren Ländern mittlerweile untrennbar mit diesem Anlass verbunden ist.
Meine Überlegung ist: kann dies nicht völlig normal sein? Unser rational trainierter Geist, unsere linke Gehirnhälfte, versucht möglicherweise damit nur etwas Rationales, nämlich Verbundenheit und Zuneigung „zählbar“ zu machen, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden, nämlich um darauf angemessen, logisch, reagieren zu können.
Angemessenheit fällt unserer oft weniger trainierten rechten Gehirnhäfte, unserem emotional intuitiven Geist, offenkundig viel schwerer:
Viele von uns sind es nicht gewohnt mit der Fülle an Gefühlen und den eigenen Erinnerungen umzugehen. Weihnachten gerät damit für manchen auch zu einer Hoch-Zeit von familiären Streits und vielleicht auch persönlichen Krisen.
Der in diesen Tagen manchmal noch vernommene, alte Wunsch nach Besinnlichkeit fällt mir da verbindend ein. Besinnlichkeit scheint mir dabei der Achtsamkeit sehr nahe zu stehen: dem unmittelbaren Einlassen auf den Moment, den wir durch unsere Sinne erfahren; das jedes mal neue Finden von Angemessenheit und damit auch hier und da ein mutiges Verlassen von Meinungen über das Fest, unsere Mitmenschen und nicht zuletzt uns selbst, die schließlich auch immer etwas „vorurteilhaft“ sind.
Ich wünsche Ihnen und Euch damit
„be-sinnliche Weihnachtsmomente, Präsenz und schöne Präsente“
Ihr und Euer
Franz Jürgen
24. Dezember 2011
Quelle ZEIT ONLINE
von David Hugendick
Burn-out ist das Wort unserer Zeit. Aber wir diskutieren lieber Einzelschicksale, als die wesentliche Frage zu stellen: nach dem System der Arbeit.
Wer das Elend westlicher Arbeitswelten sucht, findet es oft am Ende von Stellenausschreibungen. Ganz gleich, ob ein Fondsmanager oder eine Sozialpädagogin gesucht wird, steht da: “Wir erwarten zu Problemen kreative Lösungen”. Und das ist nur ein Beispiel aus dem Wortnebel, der den Thesaurus unserer sogenannten Leistungsgesellschaft bildet, Flexibilität, Feedback, Individualität, Work-Life-Balance. Am Schluss dieser Reihe steht ein Wort, das es jetzt wieder in die öffentliche Diskussion geschafft hat: Burn-out.
Der Fußballtrainer Ralf Rangnick hat kürzlich gesagt, er sei “ausgebrannt”. Diesen Fall aus dem Geschäft des Leistungssports nahmen zahlreiche Medien zum Anlass, über das Phänomen Burn-out zu berichten. Die aktuelle Ausgabe des Stern etwa gibt einen Überblick über Personen, auch fern der Prominenz, die sich über die Jahre krankenhausreif gearbeitet haben. Ähnliches auf ZEIT ONLINE. Und von der “Volkskrankheit Burn-out” sprachen gar die Frankfurter Rundschau, Bild und Spiegel. Letzterer mit dem symptomatischen Nachsatz: “Wie Erschöpfung die Volkswirtschaft schwächt.”
Der Satz offenbart die Schieflage, in der sich die gegenwärtige Diskussion befindet. Der Mensch als ökonomischer Störfall, und nicht etwa: “Wie die Volkswirtschaft den Menschen erschöpft.” Sonst würde es ja auch kompliziert. Statt Volkskrankheit müsste man Systemkrankheit sagen, und das klänge sogleich nach Revolution, nach den richtig dicken Brettern der Kapitalismuskritik, nach Demonstrationen und Nasswerden, nach einem retardierenden Moment in Zeiten von Beschleunigung und Fortschritt, wo doch alles gerade wie geschmiert läuft in Deutschland.
Volkskrankheit hingegen klingt nach etwas bequem Therapierbarem. Wie Volkskrankheit Parodontose, Volkskrankheit Fußpilz und Volkskrankheit Rückenschmerzen (aktueller Spiegel-Titel). Vor allem klingt es aber so, als ließe es sich vermeiden. Um diese Vorstellung herum ist in den vergangenen Jahrzehnten eine ganze Industrie entstanden, bestehend aus Wellnessoasen, Fitness-Centern, Yoga-Kursen und Ökoläden – als Burn-out-Prophylaxe. In solchen Entspannungsanstalten versorgt der Einzelne sein Humankapital genanntes Leben mit allem Nötigen, um seinen Arbeitsalltag weiterhin in bester Laune zu bestreiten und in jeder Zumutung noch eine spannende Herausforderung zu sehen.
Nun gehört zur Logik des herrschenden Systems, selbst aus seinem Defizit einen neuen Markt zu erschaffen für professionalisierte Regeneration, aus dem der “tyrannische Imperativ” (Florian Illies) spricht: Entspann dich! Gleichzeitig beschrieb der Soziologe Zygmunt Bauman diesen Wesenszug der postindustriellen Gesellschaft als seine zweifelhafte Qualität: Für ein systemisches Problem wird eine individuelle Lösung gesucht.
Natürlich darf man den Menschen nicht aus seiner Verantwortung, seiner Selbstbestimmtheit befreien, die er sich mit Aufklärung und Individualisierung so hart erkämpft hat. Aber die Frage ist, wie viel in der heutigen Arbeitswelt, die zwar permanent das Individuum betont, eigentlich noch davon übrig ist.
Der Philosoph Byung Chul Han schrieb in dem jetzt wieder lesenswerten Essay Die Müdigkeitsgesellschaft, wie unsere Leistungsgesellschaft vor allem durch das Verb des “Könnens” gekennzeichnet ist. Das Verhaltensideal des Arbeiters ist die Anpassungsfähigkeit an eine sich ständig wandelnde Arbeitsumwelt, in der die als Notwendigkeit verordneten Umbrüche nicht mehr hinterfragbar scheinen – es heißt, so sei es nun einmal in Zeiten von Wettbewerbsverschärfung, Finanzkrise und Globalisierung.
So entsteht eine Yes-We-Can-Gesellschaft, die auf ihre Angst mit Affirmation reagiert: Ja, wir können auch um Mitternacht E-Mails beantworten. Ja, wir können auch auf dem Spielplatz noch Börsenkurse checken. Ja, wir können auch im Urlaub ans Telefon gehen. Könnte ja etwas Dringendes sein. Der fatalistische Refrain dieses Weltbildes lautet: So ist eben das Geschäft. Und dieser Hyperaktivität, schreibt Byung Chul Han, sei die Müdigkeit bereits eingeschrieben.
Sicher ist nicht jeder geeignet, dieses Spiel auf Dauer mitzuspielen. Wer die absolute Affirmation lernen will, dem stehen gegenwärtig Myriaden von Karriereratgebern zur Seite mit geschmeidigen Antworten auf Fragen wie “Wie kleide ich mich richtig?”, “Wie kritisiere ich meinen Chef?”, “Wie mache ich schnell Karriere?”. Die wesentliche Frage allerdings fehlt: “Wie ertrage ich das alles?” Auf den Buchdeckeln lächeln glänzend gestimmte junge Menschen, denen man die Sprechblase geben könnte: “Ich bin ein Burn-out-Patient von morgen.”
Dass sich mit den Gründen dieser Entgrenzung allerdings eher Soziologen im stillen Kämmerchen beschäftigen als die laute Öffentlichkeit, zeigt auch ein Beispiel aus dem aktuellen Stern. Dort wird eine erschöpfte Bankkauffrau vorgestellt, die halbtags 400 Auszubildende zu betreuen habe. Wie so etwas strukturell überhaupt zustande kommt, wieso so eine Verantwortung auf einer Person zu lasten hat, wird nicht erörtert.
So bilden Talkshows, Zeitschriften und Online-Magazine weiterhin die Therapiegruppe um den Einzelnen. Erzählen den Weg in die Erschöpfung nach, befragen Psychologen und Arbeitsrechtler. Und sie entwerfen Typologien jener Menschen, die besonders anfällig seien – und, huch, das sind ja wir alle! Als sei es so kompliziert, Burn-out nicht als Krise des Arbeiters, sondern endlich als Symptom unseres Systems zu begreifen.
Kommentar von Dr. Sperlich:
Die Frage nach den Hintergründen ist überfällig und so provoziert dieser Artikel in guter Absicht. Doch wer ist “das System” und wer soll es nun zu allgemeiner Verbesserung richten?
Ich bin davon überzeugt, dass zwei Gründe das System einer Gesellschaft unterhalten:
a) die mangelhafte Reflektion, also das Übernehmen von allgemeinen Zielen und Werten, ohne die eigene Bedürfnisse zu kennen
b) die empfundene Ohnmacht eben diese eigene Bedürfnisse zu integrieren, falls diese doch erkannt wurden
Insofern glaube ich nicht an eine “passive Lösung” beispielsweise durch arbeitsrechtliche Vorgaben, vielmehr sehe ich die Lösung in der Unterstützung des Individuums in Fragen nach Lebenszielen und gesellschaftlicher Verortung. Menschen mit einem guten Verhältnis zu sich und ihrer Tätigkeit sind wesentlich weniger gefährdet ein Burn-out zu erleiden- gleichzeitig sind sie zufriedener und leistungsfähiger.
Eine gute Kommunikation mit seinem Umfeld (privat und beruflich) und sich selbst ist die Grundlage. Auszeiten zur Selbstreflektion und Unterstützung in persönlichen Change-Prozessen sind dabei außerordentlich hilfreich. Und natürlich gilt dies insbesondere für Führungskräfte, deren Stil Vorbildcharakter hat.
Die balanceacademie verfolgt dieses Ziel durch ihr spezifisches Angebot vom Kompaktseminar bis hin zu individuellen Coachings durch unser Team von Ärzten und Spezialisten.
17. Dezember 2011
Management: Wenn Angestellte mehr und länger arbeiten, als sie vertraglich müssen, freut sich das Unternehmen. Freiwilliges Arbeitsengagement ist jedoch nicht selbstverständlich. Manager müssen einiges dafür tun, um ihre Mitarbeiter positiv zu motivieren. Hier ist die Führungskraft als Vorbild entscheidend – und nicht der Arbeitsvertrag.
Quelle: VDI nachrichten, Düsseldorf, 25. 11. 11, jul, FALK ENDERLE
“Bis 22 Uhr abends habe ich einmal Rechnungen geschrieben, weil bei der Umstellung des Buchungssystems die IT nicht hinterherkam und vier Wochen lang keine Rechnungen rausgingen”, erzählt Benjamin Stollreiter über sein freiwilliges Engagement für ein Praktikum.
Gefordert war das nicht, er aber tat es, weil er sich an diesem Arbeitsplatz wohlfühlte. Arbeiten, bis das Projekt fertig ist, neue Kollegen einarbeiten oder sich in seiner Freizeit fortbilden – Wissenschaftler nennen das freiwilliges Arbeitsengagement oder “organizational citizenship behaviour” (OCB). “Dazu gehören Uneigennützigkeit, Hilfsbereitschaft, Gewissenhaftigkeit, Stolz und Fairness”, erklärt Ralf Lanwehr, Professor für Internationales und Personalmanagement an der International University Bad Honnef (IUBH) – Dinge, die vertraglich nicht festlegbar sind, aber “das Unternehmensklima, die Zusammenarbeit innerhalb von Arbeitsgruppen und zwischen einzelnen Mitarbeitern stärken und verbessern“, so Lanwehr.
Benjamin Stollreiter hat das Arbeitsleben noch vor sich. Gerade hat er seine Diplomarbeit an der IUBH verfasst. Stollreiter ist Betriebswirt und hat in einer Studie das Arbeitsengagement an klinischen Burn-out-Patienten erforscht. Sein Fazit: Menschen, die freiwillig alles für den Job, die Firma und den Vorgesetzten tun, um Anerkennung und eine bessere Position zu erreichen, die im ständigen Konflikt mit der Arbeit und ihrem Privatleben sind, sind eher Burn-out-gefährdet – offensichtlich, könnte man glauben, doch entsprechende wissenschaftliche Belege über die Ursachen dieser Krankheit sind noch rar.
“Gesundes” freiwilliges Arbeitsengagement, dessen sind sich Wirtschaftsforscher und -psychologen sicher, kann jedoch einen wichtigen Beitrag zum Erfolg eines Unternehmens beitragen; freiwillig, das heißt, über die Rechte und Pflichten des Arbeitsvertrages hinaus für den Erfolg des Unternehmens zu arbeiten. Dies setzt ein hohes Maß an Loyalität und Identifikationspotenzial gegenüber dem Unternehmen voraus – ein Traum für jeden Manager. Die Wirklichkeit sieht jedoch oft anders aus: pünktlicher Arbeitsbeginn und ebenso pünktlicher Feierabend, Dienst nach Vorschrift, ohne dass mögliche Missstände zur Sprache kommen.
Um freiwillige Mehrarbeit und die Bindung ans Unternehmen zu fördern und zu stärken, ist jedoch mehr denn je die Führungskraft als Vorbild und nicht der Arbeitsvertrag entscheidend.
Die Folgen für das Unternehmen sehen Wissenschaftler ganz klar in höherem Innovationspotenzial. “Organizational Citizenship Behaviour ist zum Beispiel ein kritischer Faktor bei der Umsetzung von sogenannter Open Innovation, einem Innovationskonzept, das auf gesteigerte Interaktion zwischen Partnerfirmen und dadurch bedingt maximale Expertise, Zugang zu modernsten Technologien und einen großen Pool an Ressourcen setzt”, weiß Lanwehr. “Das kann ein wertvoller Wettbewerbsvorteil insbesondere auf hoch technisierten und schnelllebigen Märkten sein und wird zukünftig eine bedeutend zentralere Rolle einnehmen, als das heute noch der Fall ist.”
Studien zeigen außerdem, dass OCB Produktivität, Effizienz, Profitabilität und Kundenzufriedenheit steigert und die Kündigungsrate sowie Fehlzeiten senkt. Lanwehr: “Außerdem ist eine Facette eines ausgeprägten OCB die hohe Loyalität der Mitarbeiter, die sich dann auch außerhalb des Unternehmens für ihren Arbeitgeber einsetzen. Das ist natürlich eine tolle Werbung und aus Unternehmenssicht höchst willkommen.”
“Es gibt nichts Besseres als zufriedene Mitarbeiter, die als Multiplikatoren das Unternehmen nach außen hin vertreten“, pflichtet Helmut Kruppke, Finanzvorstand des mittelständischen Bauunternehmens OBG AG bei. Das Unternehmen arbeitet derzeit an einer besseren Organisation “der Nähe zum Mitarbeiter”, so OBG-Vorstandschef Norbert Recktenwald, um das positive Arbeitsklima in der Unternehmenskultur stärker zu verankern.
Was können also Manager tun, um freiwilliges Engagement von Angestellten in gesundem Maße zu fördern und so gewissermaßen eine Win-win-win-Situation für das Unternehmen, das Team und sich selbst herzustellen? Organisationspsychologen untersuchen die Einflussfaktoren, die einen Mitarbeiter positiv motivieren – bedeutend ist unter anderem das Verhalten der Führungskraft: Vertrauen, Unterstützung, gute Beziehungen.
Jene Schlagworte, die nahezu selbstverständlich klingen, sind im Geschäftsalltag nicht immer perfekt umzusetzen – oder doch? Lanwehr: “Nehmen wir beispielsweise das schwäbische Sprichwort ,Nicht gemeckert ist Lob genug’: Aus Sicht der Führungsforschung ist das hanebüchener Unfug. Um sich davon zu lösen, könnten Manager beispielsweise eine Zeit lang verstärkt darauf achten, was ihren Mitarbeitern gut gelingt und sie direkt an Ort und Stelle loben. Auch muss man sich als Führungskraft dazu zwingen, die Zeit zu nehmen und Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse einbeziehen oder ihnen zumindest die getroffenen Entscheidungen erläutern.” Und: “Führungskräfte sollten signalisieren und demonstrieren, dass sie es wertschätzen, wenn sich Mitarbeiter für ihre Organisation engagieren – und das eben nicht nur in Form von Überstunden“, erläutert Jenny Wesche, Wirtschaftspsychologin an der Freien Universität Berlin.
Wichtig sei es außerdem, Freiräume zu lassen, Ziele zu definieren und den Weg zum Ziel den Mitarbeitern zu überlassen. Außerdem sei ein offenes Ohr für die Nöte der Mitarbeiter Gold wert – “auch wenn die Verbesserungsvorschläge Kritik an bestehenden Prozessen oder Produkten implizieren”, so Wesche. “Eine offene Fehlerkultur trägt ebenso zu einem positiven Arbeitsklima bei wie Entscheidungsfreiheit“, fügt OBG-Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Raber hinzu. “Wie sie ein Problem lösen, bleibt unseren Mitarbeitern selbst überlassen – aus deren Ideen heraus haben wir sogar ein Patent anmelden können.” Sein Vorstandschef Norbert Recktenwald bringt es griffig auf den Punkt: “Wir müssen für unsere Mitarbeiter Ratgeber, Beichtvater und manchmal sogar die Bank sein, wenn es finanziell zu Hause eng wird.”
Nicht jeder Manager ist allerdings für diese Art Führungskultur geeignet. “Ein rein zahlenbasiertes Management ,by Excel’ wird kaum das gewünschte Verhalten bei den Mitarbeitern und schon gar keine Begeisterungsstürme auslösen. Gefördert werden müssen empathisch-charismatische Manager, die zusätzlich zur Ergebnisorientierung eine packende Vision vermitteln können, sich gut auf ihre Mitarbeiter einstellen können und deren individuellen Bedürfnisse erkennen und Talente fördern“, fordert Lanwehr. Jene Führungsform werde bereits in vielen deutschen Dax-Unternehmen angewendet.
“Was sich anhört wie die Forderung nach der eierlegenden Wollmilchsau, ist tatsächlich ziemlich gut trainierbar. Gerade im deutschen Mittelstand ist dieses Wissen jedoch vielfach noch nicht angekommen. Das sollte sich ändern.”
Denn Weihnachtsfeiern und Betriebsausflüge reichen heute vielfach nicht mehr aus, Mitarbeiter positiv an das Unternehmen zu binden und gleichzeitig deren Potenziale vollends auszuschöpfen.
Kommentar von Dr. Sperlich:
Der Mensch ist trotz seiner intellektuell-rationalen Fähigkeiten ein emotional-soziales Wesen.
Hilfsbereitschaft und das sprichwörtlich gute Arbeitsklima sind deshalb für eine nachhaltige Motivation entscheidend wichtig.
Tatsächlich bietet ein solches Arbeitsklima eine klare Win-Win Situation, denn nicht nur die Leistungsbereitschaft, sondern auch die Qualität steigt. Gewiisermassen nebenbei wirkt sich dies auch positiv auf den Krankenstand aus.
Entscheidend für die Schaffung und den Erhalt dieses Klimas ist dabei die Qualität der Führungsarbeit. Gute Reflektions- und Kommunikationsfähigkeiten sind dabei erlernbar- ob im Führungs-Seminar, Einzelcoaching oder im Netzwerkaustausch:
all dies trägt zu einem bessern Klima im Betrieb, zu Nachhaltigkeit und Arbeitsfreude bei…und natürlich auch für die Führungskraft selbst. Informationen zu medizinisch fundierten Seminaren für Führungsarbeit, Kommunikation und Reflektion finden Sie auf:
www.balanceacademie.de
2. Dezember 2011
Quelle: http://web.de/magazine/beruf/karriere/13505858-pflegepersonal-leidet-besonders-oft-an-burnout.html
Berlin (dpa/tmn) - Ärzte, Sozialarbeiter, Therapeuten und Pfleger leiden besonders häufig unter Burnout-Symptomen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) hin.
Laut der DGPPN zeigen beispielsweise mehr als drei Viertel (76 Prozent) der jungen Ärzte Anzeichen für krankhafte Überarbeitung, unter anderem, weil sie emotional erschöpft oder demotiviert sind. Wichtig sei es, unmittelbar nach dem Auftauchen der Symptome gegenzusteuern, rät die Gesellschaft. Denn ein Burnout könne sich zu einer Depression entwickeln. Gut sei es, das eigene Zeitmanagement zu verbessern sowie das Delegieren von Aufgaben bewusst zu trainieren.
Kommentar von Dr. Sperlich:
Hochengagierte Menschen arbeiten oft über Ihre Leistungsgrenze hinaus. Dabei ist die Ursache, wie im Artikel schon angedeutet, nicht unbedingt die Kerntätigkeit, sondern mangelhaftes Zeitmanagement und/oder Kommunikationsverhalten, hinter dem oft übermenschliche Ansprüche an sich selbst stehen.
Unsere Empfehlung ist, sich frühzeitig mit den eigenen Werten und Zielen zu beschäftigen und ganz bewußt Zeit für die eigenen Bedürfnisse einzuplanen. Die Balance Tage und die Balance Tage pro für Menschen aus Medizinberufen bieten hier eine ideale Unterstützung.
18. Oktober 2011
Quelle: http://web.de/magazine/beruf/karriere/13921274-immer-haeufiger-fruehrente-wegen-depression-oder-angst.html
Hervorhebung durch den Kommentator
Berlin (dpa) – Immer mehr Arbeitnehmer gehen nach einem Zeitungsbericht wegen einer psychischen Erkrankung vorzeitig in Rente. Im Vorjahr mussten sich bundesweit fast 71.000 Männer und Frauen wegen seelischer Störungen vor Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren in den Ruhestand verabschieden.
Depression: Mehr als jeder zehnte Bundesbürger erkrankt einmal im Leben an einer Depression. 2009 waren es noch knapp 64.500 gewesen, die deshalb erstmals eine Erwerbsminderungsrente bekamen. Dies geht aus neuen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hervor, die der “Süddeutschen Zeitung” vorlagen.
Psychische Krankheiten wie Depressionen oder Angststörungen haben sich nach Angaben der DRV in den vergangenen zehn Jahren zum Hauptgrund für das unfreiwillige vorzeitige Ausscheiden aus dem Berufsleben entwickelt. Sie hätten 2010 bereits 39,3 Prozent der etwa 181.000 Fälle von verminderter Erwerbsfähigkeit verursacht. An zweiter Stelle stehen demnach Schwierigkeiten mit Skelett und Muskeln, gefolgt von Herz- und Kreislauferkrankungen.
Der Ernstfall tritt dabei dem Bericht zufolge immer früher ein: 1980 waren alle erwerbs- und berufsunfähigen Neurentner im Durchschnitt 56 Jahre alt. Heute sind sie etwas über 50, diejenigen mit psychischen Störungen sogar noch jünger, nämlich im Schnitt 48,3 Jahre. Gut 43 Prozent aller Anträge auf eine Erwerbsminderungsrente lehnte die Rentenversicherung jedoch ab, weil die Voraussetzungen dafür fehlten, schreibt die Zeitung.
Kommentar von Dr. Sperlich:
Die Zahlen sprechen für sich- nicht nur im Prominentenbereich steigt die Anzahl betroffener Menschen. Diese Tendenz ist mit großer Wahrscheinlichkeit unmittelbare Folge von Leistungs- und Effizienzstreben entweder des betroffenen Selbst oder dessen beruflichen Umfeld. Geht jedoch die Balance zwischen Leistungsphase und Regeneration verloren, so blutet die/der Betroffene aus- die Frage des Zusammenbruchs ist dann nicht mehr nach dem “ob”, sondern nach dem “wann” zu stellen.
Effektiv vorbeugen kann dem nur die/der Einzelne, indem sie/er seine Werte bewußt lebt und sein persönliches Gleichgewicht findet. Aufgabe von Arbeitgebern und Führungspersonen ist es diese Zusammenhänge zu berücksichtigen und unterstützend tätig zu werden. Dies ist nicht nur eine soziale Verpflichtung, sondern auch wirtschaftlich gesehen eine Notwendigkeit,, um das Wegbrechen von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen für das unternehmen vorzubeugen.
Der beste Weg ist und bleibt es Vorbild zu sein und diese Balance selbst zu erlernen und zu praktizieren, wofür wir mit unserem ärztlichen Wissen Ihnen mit der balance academie als Partner zur Seite stehen.
17. Oktober 2011
Hallo zusammen.
Gestern habe ich mir das Programm Liebesbeweise von Dr. Eckhardt von Hirschhausen angesehen. Dabei erwähnte er 2 (meiner Ansicht nach) sehr wichtige Schlüsselsätze.
“Entweder Du hast recht oder Du bist glücklich, beides geht nicht”
Ich würde es ggf. etwas abschwächen im Sinne von …beides geht selten.
Der 2. lautete.
“Gute Kommunikation ist der Schlüssel zur Zufriedenheit”.
Dem kann ich nur zustimmen. In diesem Sinne…
Herzliche Grüße
Thomas Daebel
16. Oktober 2011
Gestern gab es eine interessante Sendung über Burnout.
Maybrit Illner disktutiert mit Gästen über das Thema Burnout und die immer
größer werdenden Schäden für die Wirtschaft.
Es berichten betroffene, Unternehmer und Politiker.
Wer die Sendung verpasst hat kann sich hier die Highlights oder auch die komplette Sendung ansehen.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/kanaluebersicht/414/sendung/maybrit-illner
Herzliche Grüße
Thomas Daebel
7. Oktober 2011
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